ÖPNV-Illusionen in Kirchheim bei München (3/2015)

Kirchheim wünscht sich einen leistungsfähigeren ÖPNV. Der im Dezember 2014 eingeführte 10 Minuten Takt auf der Buslinie 263  bringt für Heimstetten wenig. Das Fahrgastaufkommen ist auf dem Teilstück Kirchheim-Rathaus - (S-Bahnhaltestelle Heimstetten wegen des 20-Minutenen Taktes der S-Bahn gering. Häufig fährt der Bus völlig leer. Jetzt wird in Kirchheim ein kürzerer Takt der S2 gefordert.

Das existierende Schienennetz reicht nicht einmal für die pünktliche Einhaltung eines 20-Minuten-Taktes, weil auf der zweigleisigen Strecke sowohl Fernverkehrszüge als auch die S-Bahn fahren müssen. Ein pünktlicher 20 Minuten Takt wird erst möglich, wenn für die  S2 zwischen Riem und Markt-Schwaben eine zweigleisige Trasse und die eingleisige Strecke zwischen Markt-Schwaben und Erding möglichst komplett zweigleisig ausgebaut wird.

Ob ein kürzerer Takt möglich sein wird, hängt an der Kapazität der Stammstrecke der S-Bahn durch München. Bleibt es bei dem Wunsch der Politiker, die zweite Stammstrecke als Tunnelmodell zu bauen, beträgt die Bauzeit mindestens 12 Jahre. Nach 2027 wäre also ein kürzerer Takt als 20 Minuten möglich. Günstiger wäre es, wenn das Alternativkonzept (Bau der zweiten Stammstrecke entlang des bestehenden Münchner Südrings) umgesetzt würde. Wenn jetzt mit dem Ausbau des Südrings begonnen würde, könnten alle bis heute bestehenden S-Bahnlinien spätestens ab dem Jahr 2020 im 10 Minuten Takt verkehren und mehr

 

Bus 263 - Fahrgastaufkommen und Auslastung (1/2014)

Im Zusammenhang mit der Aufstellung des Nahverkehrsplans für den Landkreis München wurden statistische Daten publiziert, welche Licht in das Dunkel der Nutzung des Busses 263 bringen. Der Bus 263 wird  nachgesagt, die Buslinie mit dem höchsten Fahrgastaufkommen im Landkreis München zu sein. Diesen Ruf verdankt er der intensiven Nutzung durch die Bürger Aschheims und aus dem Ortsteil Kirchheim, die damit nach Riem (U-Bahn und S-Bahn) fahren. Die Strecke Ortsteil Kirchheim und Heimstetten wird dagegen wenig genutzt. Die Auslastung des 263 ließe sich steigern. und mehr

 

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